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Das Glück ist ein Vogel
Picus, 2017

Elli ist furchtbar neugierig und stellt liebend gerne Fragen. Warum fällt der Mond nicht vom Himmel? Warum schläft mein Fuß ein, wenn ich doch wach bin? Und was ist eigentlich Glück? "Das Glück ist ein flüchtiger Vogel", erfährt Elli von ihrer Oma, doch damit gibt sie sich nicht zufrieden. Sie will das Geheimnis des Glücks ergründen und erfährt dabei, dass Glück für jeden etwas anderes bedeutet.
 



Ein Brief für die Welt
Tyrolia 2016
Warum schreibt der Papst keinen Brief an uns Kinder? Wir werden ja in der Zukunft leben!
Diese Frage seiner Enkelin Caro, die sie ihm während eines Gespräches über die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus gestellt hat, animierte den bekannten Journalisten und Autor Hubert Gaisbauer zu diesem ganz besonderen Buch. In 23 Briefen gelingt es ihm, anhand ausgewählter Originalstellen die wesentlichen Punkte aus dieser Enzyklika darzulegen, sie herunterzubrechen, an den Alltag anzubinden und im Leben der Kinder zu verankern. Behutsam werden dabei Themen wie Umweltverschmutzung, ungerechte Ressourcenverteilung oder Arbeitslosigkeit angesprochen. Hubert Gaisbauer meistert dabei - scheinbar mühelos - den schwierigen Spagat, die Ernsthaftigkeit dieser Themen spürbar zu machen und auf die Verantwortung von uns Menschen hinzuweisen, ohne jedoch die Leserschaft damit zu überfordern.
Mit ihren Bildern, die sie aus schwarz eingefärbten und mit Wachs überzogenen Kartonflächen herausgekratzt hat, findet Leonora Leitl für jedes Thema ein starkes, illustratorisches Pendant und changiert dabei gekonnt zwischen konkreter Bildaussage und symbolhafte Verweisen.
 



Auf meinem Rücken wächst ein Garten
Picus Verlag 2016
Opa ist ein bisschen aus dem Takt, sagt Fido. Opa hat Demenz, sagt Mama. Jedenfalls bringt Fidos Opa gehörig viele Sachen durcheinander. Nachts geht er einfach spazieren und vergisst, wo er wohnt, er sucht seine Schuhe im Backofen und wenn er in einen Apfel beißt, ruft er: Mmmh, was für eine leckere Kartoffel! Damit er nicht alles vergisst, schreiben Fido und sein Opa Listen mit tollen Dingen: barfuß in Pfützen springen und Senioren auf der Badewiese zuschauen. Fido und sein Opa erkunden die Welt und erleben viele schöne Momente, gerade wenn das Leben so spielt, wie Opa sagt: einmal auf, einmal ab. Birgit Unterholzner hat eine berührende Geschichte geschrieben, eine Erzählung vom Erinnern und Vergessen und von der unvergleichlichen Liebe zwischen einem Enkel und seinem Großvater. In Leonora Leitls Illustrationen finden sich liebevoll gestaltete und prächtige Bildwelten, die die Geschichte erweitern und ergänzen.
 



Willi Virus
Tyrolia Verlag 2015
Wenn Willi zuschlägt, bleibt kein Taschentuch trocken. Eigentlich könnte er einem fast leidtun – niemand mag ihn, niemand findet ihn fein und alle wollen ihn möglichst schnell wieder loswerden. Aber er ist auch wahrlich kein netter Zeitgenosse, bringt er doch eine rinnende, tropfende oder gar verstopfte Nase, tränende Augen und im schlimmsten Fall auch noch Kopfschmerzen mit sich. Wir dürfen vorstellen: Willi, der Schnupfenvirus. Doch auch, wenn ihn fast alle kennen, so ist kaum bekannt, welche Art von Unwesen er in unserem Körper genau treibt und mit welch beeindruckenden Mitteln ihn dieser wieder hinausschmeißt.

Nach ihrem äußerst erfolgreichen Bilderbuchdebüt Gerda Gelse. Allgemeine Weisheiten über Stechmücken legt die Wiener Autorin Heidi Trpak abermals ein geniales Sachbilderbuch vor, in dem sie ein Phänomen unter die Lupe nimmt, das alltäglicher fast nicht sein kann, zu dem aber dennoch kaum genaueres Wissen vorhanden ist. Die Illustrationen stammen diesmal von der oberösterreichischen Künstlerin Nora Leitl, die durch die Wahl innovativer Illustrationstechniken (u. a. mit gefrorener Gelatine) einen wunderbaren Einblick in diese faszinierende und beeindruckende Mikrowelt ermöglicht.
 



Ich habe keinen Fogel!
Picus Verlag 2015
Amelie ist ein kleines Mädchen. Rüdiger ist ein Kanarienvogel, wenn er Lust hat, ist er aber auch manchmal ein blauer Affe, ein roter Gorilla oder ein gelbes Nashorn. Gerade als Amelie in der Badewanne sitzt, bringt ihr Rüdiger einen Brief von ihrer Oma, die vor Kurzem gestorben ist. Amelie liest Rüdiger den Brief vor und sie erzählen einander immer noch mehr Geschichten: Amelie erzählt von ihrer Oma, die sie immer »Buchfink« und »Bücherspitzmädchen« genannt hat, Rüdiger erzählt von seinen Eltern, die auf der Insel Makatusch leben, Schweine säen und Kartoffeln melken und der kleine Daniel ärgert sich so sehr über seine streitenden Eltern, dass er so lange wächst, bis seine Eltern Angst vor ihm bekommen.
Wie man sich durch das Erzählen von Geschichten seinen eigenen Platz in der Welt schafft und leichfüßig neue Wege findet, davon handelt Christian Futschers sprachspielerisches erstes Kinderbuch. Leonora Leitl hat mit ihren Illustrationen die dazugehörige skurrile Szenerie geschaffen.
 



Mama und das scharze Loch
Tyrolia Verlag 2015
Lotti lebt gemeinsam mit ihrer Mama Adele in einem Haus mit Garten. Von ihrem Papa gibt es nur ein Foto an der Wand, denn der hat sich vor ein paar Jahren mit einer Architektin aus dem Staub gemacht. Auch in Bilderbüchern gibt es mittlerweile längst nicht nur mehr „Bilderbuchfamilien“, moderne Formen wie Eineltern- oder Patchworkfamilien sind ebenfalls zu finden. Die oberösterreichische Künstlerin Nora Leitl öffnet mit ihrem neuen Bilderbuch dabei den Blick für eine Situation, die in solchen Einelternfamilien, aber auch sonst durchaus nicht mehr selten vorkommen kann: Denn plötzlich fängt Mama Adele an komisch zu rauchen, brennt von oben bis unten ab und verschwindet überdies in einem schwarzen Loch. „Burn-out“ – so die professionelle Diagnose. Nun sind dringend Lösungen gefragt, denn die Hausmittel von Oma Mizzi, Brennnesseltee und Branntwein, zeigen nicht die erhoffte Wirkung. Doch dann hat Lotti eine Idee … Überraschend leichtfüßig wie ebenso ernsthaft nähert sich Nora Leitl diesem schwierigen Thema, macht Zusammenhänge bewusst und gibt Anstöße, wie mit dieser Thematik umgegangen werden kann.