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Als Nino fast in den Zirkuswagen zog
Gerstenberg, 2018

Großtante Ella zieht um ins Seniorenwohnheim und ihr alter Zirkuswagen bekommt seinen Altersruhesitz bei Nino und Flori im Garten! Der Wagen ist strahlend gelb und der tollste Abenteuerspielplatz, den Nino sich vorstellen kann. Nino ist der kleinste von allen und oft genug lässt ihn sein großer Bruder Flori, der gerade mal ein Jahr älter ist, nicht mitspielen. Aber der Zirkuswagen ist doch für sie alle da, oder etwa nicht? Lebendig und einfühlsam erzählt Sigrid Zeevaert von zwei ganz unterschiedlichen Brüdern und davon, wie ein alter bunter Zirkuswagen die Dinge ins Rollen bringt: Nino gewinnt nicht nur einen besten Freund, sondern nähert sich seinem Bruder über die Auseinandersetzung um den Wagen auf ganz unerwartete Weise neu an.
 



Meine liebsten Dinge müssen mit
Beltz & Gelberg, 2018

Das Mädchen zieht mit seinen Eltern in ein anderes Land. So vieles möchte sie mitnehmen. Aber was ist, wenn man nicht alles einpacken kann? Oder kommen die Dinge, die einem zum Liebsten geworden sind, vielleicht doch irgendwie mit?
 



Stille Nacht, fröhliche Nacht
Gerstenberg, 2017

In einer funkelnden Schneelandschaft nähert sich am Horizont eine bunte, fröhliche Karawane. Ein Zirkus! Will er in die Stadt, in der die Menschen in emsiger Vorfreude auf Weihnachten die letzten Dinge erledigen? Nein, die Wagen ziehen weiter, denn sie werden schon sehnlichst erwartet: Vor einem hell erleuchteten gemütlichen Haus warten Mutter und Kind auf ihre Lieben, um ein wunderschönes Weihnachtsfest vorzubereiten und zu feiern. Julie Völk erzählt in ihrer ganz eigenen Bildsprache und ohne ein einziges Wort von dem, was Weihnachten ausmacht: Von Vorfreude, vom Zusammenkommen, von gemeinsam erlebter glücklicher Zeit, die nachklingt, wenn die stille und fröhliche Nacht vorbei ist.
 



Zeit ist (k)eine Torte von Renate Welsh
Obelisk, 2017

"Es tut mir leid, ich habe wirklich keine Zeit!" Weg sind sie, Ellis Eltern. Und der geplante Skiurlaub ebenso. Nun soll Elli auch noch bei der schrulligen Nachbarin, Frau Neudeck, bleiben. Doch Elli mag alte Geschichten und Schräges aller Art. So wird die Woche ein Abenteuer zwischen Autodrom und Zauberflöte - und es bleibt noch Zeit, Ellis Eltern etwas Ruhe beizubringen. Kinder müssen eben Geduld mit Erwachsenen haben.
 



Ein Doppelgänger von Theodor Storm
INSEL-BÜCHEREI, 2017

Norddeutschland, um 1850: John Hansen ist – mehr aus Leichtsinn als aus krimineller Neigung – straffällig geworden und versucht wieder im »normalen« Leben Fuß zu fassen. Er lernt das Mädchen Hanna kennen, sie heiraten, bekommen eine Tochter, Christine, und bewohnen eine Kate am Rande des Dorfes. Doch er wird das Stigma des Zuchthäuslers nicht los, die Leute im Ort nennen ihn John »Glückstadt« nach dem Namen der Haftanstalt, in der er einsaß. John findet immer seltener Arbeit und bei einem Streit mit seiner Frau zerbricht auch sein häusliches Glück.
Storms dramatische Meisternovelle hat Julie Völk mit feinem Strich kongenial illustriert.
 



IST IDA DA?
mixtvision, 2017

Was für ein Wimmelwuselwirrwarr!

Ida ist nicht da. Sie ist nicht mit ihren anderen Freunden im Garten. Jetzt müssen alle auf Ida warten, aber wann kommt sie denn. Als Otto, der betropfte Postbote, einen Brief von Ida bringt, wissen sie Bescheid. Ida kommt gleich! Und dann ist sie auch schon da und alles ist gut!
 



Guten Morgen, kleine Straßenbahn!
Gerstenberg, 2016

Früh am Morgen, wenn es auf den Straßen noch still ist, wenn die Sonne die schlafenden Häuser in goldenes Licht taucht und der Straßenkehrer das Trottoir fegt, erwacht der Straßenbahnfahrer. In Ruhe zieht er sich an und fährt mit seiner kleinen Bahn in den Tag hinein. Die Fischfrau steigt zu, der Junge mit dem kleinen Riesenrad und die Oma, die strickt und strickt. Wer hat welches Ziel? Durch welche Straßen, welche Stadtviertel führt der Weg? Einfach einsteigen und mitfahren! So friedlich sich die Bahn durch die Stadt bewegt, so unzählig viele Geschichten haben die Fahrgäste, die Häuser und Gassen zu erzählen.
 



Das Löwenmädchen
Gerstenberg, 2014

Louise hat einen Löwen, der sie beschützt und immer für sie da ist. Das ist wichtig, denn Louise ist viel allein. Die anderen Kinder haben zu viel Respekt vor Löwe. Eines Tages ist Louise geschockt: ihr neuer Nachbar scheint ein Großwildjäger zu sein! Sie muss Löwe verstecken! Doch der neue Nachbar ist kein Jäger. Er heißt Martin. Und er schafft es zusammen mit Louises Mutter, das Mädchen aus ihrer erdachten Schutzwelt herauszulocken.

Kim Fupz Aakeson erzählt die Geschichte eines Mädchens, das vorsichtig seine Fantasiewelt verlässt und so einen Freund in der Realität findet. Julie Völks behutsame und ausdrucksstarke Illustrationen schenken der Geschichte eine geradezu magische Atmosphäre.