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PREISE UND AUSZEICHNUNGEN

Hasenbrote
Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2012

Regenwurmtage
Die besten Sieben, Deutschlandfunk 2011

Räuberkinder
Nominiert zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Nichts und wieder nichts
WDR 5 - Lilipuz Tipps: Empfehlungen des Radios für Kinder beim WDR 5 im Oktober 2009

Kröte des Monats Januar 2010

Empfehlungsliste des Illustrationspreises des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik 2010


PRESSEMELDUNGEN

Schlaf, Kater, schlaf!
Gerstenberg, 2017

“Hey! Mach das Buch wieder zu!”
Was für eine seltsame Aufforderung zu Beginn einer Vorlesegeschichte! Aber genau das macht den Reiz dieses schrägen Einschlaf-Bilderbuchs aus. Denn hier rückt ein gerade sehr angesagter Buchtyp in den Fokus: Das interaktive Bilderbuch bezieht die Zuhörer und Betrachter direkt mit ein und macht sie zum Teil der Handlung. Und welches Kind möchte sich wohl nicht gerne mit dem rotzfrechen Kater unterhalten, der das altbekannte Einschlaf-Thema originell aufpoliert. Bei ganz nebenbei hingeworfenen Bemerkungen wie: “Das errätst du nie!” oder “Phhh! … dann versteck ich mich eben” werden die Kinder mit Sicherheit hellwach – und wollen es dem gestreiften Unruhestifter mal so richtig zeigen …
Der genial inszenierte Wechsel von witzigen ganzseitigen Illustrationen und groß gedruckter direkter Leseransprache macht das kleine Pappbilderbuch zum großen Vorlesespaß!
Christine Kranz, Gecko online, März 2017


Kleines Afrika
Tulipan 2015

Die kleine Frida ist wahrlich keine Abenteurerin. Sie ist ein ganz normales Mädchen; ein bisschen vernünftig, ein bisschen verträumt, ein bisschen verspielt, ein bisschen beherzt. So wird sie auch den ganzen kleinen Roman hindurch bleiben und genau das rechne ich Antje Damm hoch an. Sie erzählt ihre Geschichte durch und durch realistisch. Frida wird Afrika finden ­- mitten in Deutschland. Es ist ein ganz privates, sehr menschliches Afrika; eines, dass den Blick des Lesers ändert. Ab jetzt wird er hinter jedem Menschen, der offensichtlich aus einem fremden Land kommt, eine Geschichte erahnen. Und er wird die Sehnsucht spüren: die des Menschen, der seine Heimat verlassen musste, genauso wie seine eigene Sehnsucht nach diesem fremden Land. Mit dem wunderbaren Schluss, der genauso ein Abschluss ist wie er offen bleibt, sorgt Antje Damm dafür, dass die Geschichte weiter erzählt werden will. Die Sehnsucht wird weiterleben.
Dagmar, Buchkind-Blog, Juli 2015

Frida packt die Reiselust. Beim Nachbarn, Herrn Prömme, hat sie ein Bild gesehen, auf dem der auf einem Elefanten sitzt und dabei ganz schön glücklich aussieht – vielleicht auch weil Herr Prömme da noch viel jünger war. Frida ist auch jung, gerade sieben Jahre alt. Und sie will jetzt auch zu den Elefanten – nach Afrika. Eines Morgens packt sie statt Schulbüchern und Heften eine Zahnbürste, Schlafanzug, Pausenbrot und ihren Stoffaffen Liselotte in ihren Schulranzen. Ihrer Familie schreibt sie einen Abschiedsbrief. Das gehört sich schließlich so, wenn man auf Reisen geht. Dann marschiert Frida in die große, weite Stadt hinaus, in der sie wohnt. Ihr Ziel: die Elefanten und Afrika, das irgendwo im Süden liegen muss. (...)
Geeignet ist "Kleines Afrika" für Kinder ab sieben Jahren und bietet auf kurzweiligen, groß beschriebenen 64 Seiten ein hervorragendes kleines Leseabenteuer mit einer großen Botschaft: der vom Wert der kulturellen Vielfalt.
Die Welt, Dezember 2015


Versteckt! Entdeckt?
Gerstenberg 2013


Viel zu entdecken gibt es auch in den Collagen aus Fotos und Zeichnungen in "Versteckt! Entdeckt?" von Antje Damm und Susanne Koppe. (...) Dieses Büchlein erfreut nicht nur mit Reimen, sondern dient auch dem Worte-Entdecken. Die meisten Gegenstände dürften aus dem Alltag vertraut sein. Aber wissen kleine Kinder auch, wie die Dinge heißen? Mit viel Spaß können sie ihren Wortschatz erweitern.
Gabriela Wenke, Maren Bonacker, Betrifft Kinder EXTRA


Kiki
Hanser 2012

Antje Damm erzählt ihre Geschichte von und mit Kiki, die nach einem viel zu kurzen Jahr ein jähes Ende nimmt, rückblickend. Die kurzen Episoden und ihre Beschreibungen sind authentisch, voll erfrischender kindlicher Logik und Aufrichtigkeit. Die Erzählung ist erfüllt von Zärtlichkeit und Zuneigung für die verstorbene Freundin. Im Zusammenspiel mit den farbigen Bildern, die die kindlichen Emotionen zusätzlich unterstreichen, ist "Kiki" ein großartiges Stück Kinderliteratur. Ein Kinderbuch, das Kind-Sein ernst nimmt und mit allen Facetten, den idyllischen und schönen, den witzigen und aufregenden aber auch den verstörenden und traurigen erlebbar macht.
Marlene Zöhrer, 1000 und 1 Buch

Jedes Wort steht in "Kiki" am richtigen Platz, denn Antje Damm mutet ihren jungen Lesern das Unfassbare auf die einzig zulässige Weise zu: in einer Sprache von schlichter Schönheit, ohne den geringsten Anflug von Pathos, einfach so, wie Kinder die Wirklichkeit erleben. Die Autorin hatte den Mut, die Schroffheit nicht zu glätten. Nichts verleiht dem Tod der Spielgefährtin irgendeinen Sinn. Es lohnt sich, dieses Buch vorzulesen und sich Zeit für ein Gespräch zu nehmen.
Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung

"Kiki" ist mit viel richtigem Gefühl und ganz ohne falsche Töne erzählt.
Literarische Welt

Antje Damm, Ich-Erzählerin, ist es gelungen, eine wunderbare, schöne und auch traurige Geschichte über eine Mädchenfreundschaft zu erzählen, die über den Tod hinaus andauert. Sie nimmt den Leser mit auf eine authentische Reise in ihre Kindheit. Nicht der Tod, den die kleine Antje noch nicht begreift, steht im Vordergrund, sondern das eine Jahr der Gemeinsamkeit.
Nordlicht

Die Autorin besitzt das besondere Talent, altersgemäße Worte zu finden, die alle Situationen lebendig und atmosphärisch dicht wirken lassen. Obwohl sich die Sätze so leicht und leseanfängergerecht lesen. "Kiekende" lautet das letzte Kapitel und es erzählt vom Ungeheuren, Unfassbaren, das an einem Novembertag geschieht. Nicht einmal als versierte, erwachsene Leserin sieht man das Unglück kommen. Es ist plötzlich da. Und Antje muss damit umgehen, muss es begreifen lernen und in ihr Leben lassen. Auch das kann Antje Damm in Worte fassen.
titelmagazin.com

"Kiki" ist ein wunderbares kleines Buch von Freundschaft und Abschiednehmen und eines, das zeigt, dass etwas bleibt, auch wenn alles zu Ende scheint. Ein Buch, das auch erwachsene LeserInnen nach der Lektüre noch lange tief berührt.
Buch & Maus

Die Geschichte der beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können, geht sofort zu Herzen. (...) Unverschnörkelt erzählt die Autorin eine Episode wie in einem Film, einen Ausschnitt aus zwei jungen Leben, die sich kreuzen und mit einem Mal schicksalhaft und unwiderruflich entzweit werden. Das schmerzvolle Ende lässt trotz allem Hoffnung und die liebevolle Erinnerung an jene unbeschwerte Zeit zurück.
Verena Gangl, Österreichisches Bibliothekswerk


Frag mich!
Moritz 2012

Bereits vor 10 Jahren erschien Antje Damms "Frag mich!", das um weitere Bilder ergänzt und neu aufgelegt wurde. Sie stellt einfache, aber nie banale Fragen, die allesamt eine genauere Auseinandersetzung oder Reflexion provozieren. Jeder Frage wird auf der rechten Seite eine Illustration gegenübergestellt, die mal humorvoll konterkarierend, mal unterstreichend, dann wieder überspitzend die gestellte Frage illustriert. Den Bildern wird weder formal, noch ästhetisch Grenzen gesetzt. Alle möglichen Formen und Stile breiten sich auf den 218 Seiten aus und verdichten sich so zu einem kindlichen Mikrokosmos, der dabei ist seine Grenzen zu weiten. (...) Das Buch zeigt das Potential der Frage als Ausgangspunkt für Philosophie auf und unterstützt Kinder in ihrer Fragehaltung.
Nico Kalteis, 1000 und 1 Buch


Kindskopf
Gerstenberg, 2011

Ein köstliches kleines Pappbilderbuch voll Poesie und Kunst, über kindliche Fantasien und Herzenswünsche.
vater-netz.de, März 2011

Die ganze Palette kindlicher Gefühle und Wünsche, von Frust und Ärger über Freude bis hin zur typisch kindlichen Hibbeligkeit vor allem bei fantasiereichen Kindern wird hier sichtbar, und nicht nur die zuhörenden Kinder werden ihren Spaß daran haben: Auch Erwachsene werden mit Staunen zur Kenntnis nehmen, was sich denn da nun im wahrsten Sinne des Wortes alles verbirgt in so einem Kindkopf...
Astrid van Nahl, www.alliteratus.com


"Kindskopf" muss man einfach mögen. Darin stecken wunderbare Dinge. Manchmal quillt so ein Kopf über, manchmal ist er leer wie eine Suppenschüssel ohne Suppe. Aber immer etas ganz Besonderes! Eine wunderbar poetische, ziemlich schräge Pappe für Eltern und ihre Kinder.
Eselsohr, Februar 2011

Räuberkinder
Gerstenberg, 2009

Das Besondere an dem 26-seitigen Farbabenteuer sind die rotzfrechen Texte, die liebevollen Details der Zeichnungen, die sich mal mit den Worten ergänzen oder diese konterkarieren, ein anderes Mal treiben sich Bild und Text gegenseitig auf die Spitze, um gemeinsam die größtmögliche Pointe zu erzielen. Antje Damm ist eine wahre Könnerin ihres Faches. (...) Immer wieder möchte man dieses Bilderbuch durchblättern, mit so viel Fantasie und Feinheiten hat Antje Damm ihre Zeichnungen gestaltet, die Kinder so zeigen, wie sie wirklich sind: die liebenswürdigsten Racker dieser Welt, zumindest wenn sie schlafen.
Die Rheinpfalz, Januar 2009

Zum gemeinsamen Lesen und Lachen mit jüngeren Kindern durchaus empfehlenswert.
Denise Löffler, Buchprofile, September 2008

Räuber sind böse, das weiß jedes dreijährige Kind. (...) Mal ramponieren die zwei das Badezimmer, mal verwandeln sie den Esstisch in ein Schlachtfeld. (...) So können wir auch den wilden Strich von Antje Damm genau studieren; unbekümmert setzt sie ihre Figuren aufs Blatt, meist vor gemusterte Tapeten. Körper, Raum und Perspektive werden wie in Kinderzeichnungen spontan und ohne Rücksicht auf Genauigkeit dargestellt; es geht der Zeichnerin um den gestischen und mimischen Ausdruck der beiden Rabauken und um eine szenische Dynamik.

Süddeutsche Zeitung, März 2008



Ein absolut gelungenes Bilderbuch, um kleine Chaoten einzufangen. Aber nicht nur Räuberkinder sind manchmal unausstehlich und böse. Beim Vorlesen und Betrachten der Bilder können sich Leser und Zuhörer so richtig austoben!

BuchMarkt, März 2008



Autorin und Illustratorin Antje Damm übertreibt in ihrer Geschichte natürlich maßlos und so macht es großen Spaß, sich durch das Bilderbuch zu blättern. Ein Blitzableiter für Kleine, aber auch für Eltern, die diese Szenen von ihren eigenen Räuberkindern kennen werden ...

Buchtip OHRENBÄR auf radioBERLIN 88, Juli 2008



An Antje Damms herrlich übertriebenen und mit liebevollem Augenzwinkern bösen Räuberkindern werden nicht nur Kinder ihren Spaß haben.

Bieler Tageblatt (CH), Juli 2008

Kleine Zuhörer und Bildergucker schmecken ihn gleich, den Triumph des Kindseins auf diesen Seiten. Und die großen Vorleser werden sanft daran erinnert: Durch Wohlverhalten allein wird keiner groß.
Die Welt, Juni 2008

Mit viel Ironie und liebevollem Augenzwinkern hat Antje Damm ihre bösen Räuberkinder in Szene gesetzt. "Nein, du bist doch nicht etwa auch ein Räuberkind?", fragt sie am Schluss. Natürlich wird das kein Kind zugeben! Ein Pappbilderbuch, an dem Kinder ab drei Jahren ihre helle Freude haben werden und wir Erwachsenen uns ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

ZEIT, Juni 2008

Die "Räuberkinder" verkörpern das ungezogene Ich, das irgendwie in jedem steckt, nicht nur in Kindern. Deswegen ist dieses kleinformatige Bilderbuch ein Spaß für die ganze Familie, schließlich halten die Räuberkinder, wenn es darauf ankommt, immer zusammen.

7Plus, Mai 2008

Zum Zerkugeln sind die grimmigen Kinder, die sich nach Herzenslust austoben und nicht nur kleine Menschen amüsieren.

Kleine Zeitung


(...) Max und Moritz haben Nachwuchs bekommen!
Rebecca Englert, bn.bibliotheksnachrichten, Heft 3, 2008

Selten findet man auf dem Markt der Pappbilderbücher ein so originelles und freches Buch wie Antje Damms "Räuberkinder" (...) Antje Damm arbeitet mit knappen Texten und burschikosen Zeichnungen, die in all ihrer Reduziertheit die ausgeklügelte Mimik und Körpersprache der Figuren verdeutlichen. Damit geht sie auf die jüngsten Leser ein und versetzt sich in deren widersprüchliche Gefühlslage zwischen Gehorsam und Ungehorsam. Sie gibt der Lust am Unsinnmachen ein Stimme, denn auch das Verbotene beansprucht seinen Platz in der Kinderwelt. So präsentiert Antje Damm kein weiteres Bild vom Kind, wie Erwachsene es sich wünschen, sondern erzählt aus der Perspektive der Kleinsten vom Spaß am Chaos.
Begründung der Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises

Was ist das?

Gerstenberg, 2006

(...) In Antje Damms Was ist das? werden Alltagsgegenstände so verfremdet, dass daraus etwas Neues, in diesem Fall immer ein Tier, entsteht. Hierbei wird der Blick des Kindes geschult, auf Formen und Farben zu achten und sich in einem nächsten Schritt zu überlegen, wie man einen Gegenstand verändern oder aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen kann, sodass sich daraus ein neuer Gegenstand ergibt. Die Illustratorin Antje Damm macht sich dabei die menschliche Fähigkeit zunutze, in Dinge etwas anderes hineinprojizieren zu können. Diese Fähigkeit schult das Vermögen, mentale Vorstellungen und Konzepte zu entwickeln (...). JuLit Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V Bettina Kümmerling- Neubauer/ Fokus, Februar 2014

Was auf den ersten Blick wie ein einfaches Bilderbuch wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als interaktives Spiel- und Ratebuch. Jede Seite überrascht mit einer neuen Assoziation. Selbst als Erwachsener hat man Spaß daran, zu raten, was nun für ein Tier folgen könnte. (...) Eine tolle Idee, mit liebevoll illustrierten Bildern, Collagen und Fotos.
Libelle, Dezember 2009

Ein außergewöhnliches quadratisches Knobelbuch ohne Text, das Fantasie anregt und sich von üblichen Bilderbüchern wesentlich abhebt.
Basler Biechergugge, Oktober 2009

Das jüngste Buch von Antje Damm überzeugt voll und ganz. (...) Es ist ein einfaches Buch ? und es ist einfach schön.
1001 und 1 Buch, August 2006

"Was ist das?" schafft Zusammenhänge und Ordnungsbeziehungen und fördert die Intelligenz. Doch das ist nicht alles. Denn vor allem soll das Schauen, Raten und Entdecken Spaß machen. Und das tut es.
Bulletin Jugend & Literatur 5/2006 (Auszeichnung: Eule des Monats)

Eine tolle Anstiftung für alle Kindergartenkinder zum Gucken, Rätseln und hoffentlich auch zum Selbermachen.
spielen und lernen, September 2006

Ein raffiniertes Spiel- und Ratebuch.
Focus, Die besten 7 Bücher für junge Leser, Juli 2006

Aller Alltag ist Poesie, genau (...). Und aller Alltag ist Spiel ? natürlich. (...) Hier gilt: Noch anders ist noch besser. Und überhaupt: Profis in Sachen Phantasie lesen dieses schöne Buch am Ende ohnehin von hinten nach vorn: aus dem Hai wird dann ein Messer, aus der Schweinchennase ein Knopf, aus dem Fisch ein Stein ? usw., usf. und zwar bis in alle Ewigkeit.
Die Welt, Juni 2006

Ein Buch zum Schauen, Staunen, Raten und Reden.
Eltern, April 2006

Das Besondere im Alltäglichen entdecken und es kreativ umsetzen - mit diesem tollen Fotobilderbuch und ein bisschen Fingerfertigkeit schafft das jede(r)! Auch als Einstieg in Vorlese- und Erzählaktionen gut zu nutzen.
Stiftung Lesen, Frühjahr 2009

Damm zeichnet, knetet, collagiert und entlockt so mit wenigen Handgriffen dem Gewohnten neuen Zauber. Die Bonbons werden zur Käferclique, der Hahn zum Schwan, das Wollknäuel ...? Die Chilischote ...? Selber nachsehen! Und dann: selber mitmachen. Denn jedes Ding kann so viel mehr sein. Für die Kleinen ein ganz großer Spaß!
Eselsohr, März 2009

Welch ein Spaß: Kinder finden in dem handlichen Buch aus dem Gerstenberg Verlag tausend und eine Möglichkeit, in Alltagsgegenständen ganz neue Aspekte zu entdecken.
Alle diese "Verwandlungsmöglichkeiten" beleuchtet das Bilderbuch, dessen detailreiche Fotos optisch sehr ansprechend umgesetzt wurden. Kinder und Eltern finden hier etliche Anregungen, die ihre Fantasie beflügeln können.
Ein äußerst ästhetisch gestaltetes Büchlein, das Kinder Kinder sein lässt - und uns Erwachsene wieder ein wenig in ihre Welt einlädt - zum Mit- und Weiterraten!
www.kinderbuch-couch.de, Juli 2009

Fledolin verkehrtherum

Gerstenberg, 2006

Fledermäuse hängen mit dem Kopf nach unten. Nur Fledolin nicht, er steht fröhlich auf Ästen und Mauerkanten wie ein Vögelein. Niemand kann ihm erklären, warum das so ist, oft aber bringt es ihm Vorteile, zum Beispiel als Amselbabysitter (während sich die Geschwister allzu sehr zusammenkrümmen müssen, um die Neugeschlüpften mit Würmern zu füttern), beim Jojospielen (wenn die Schwerkraft richtig herum aufs Spielzeug wirkt) oder wenn er sich beim Schlafen vor der Höhle zusammenkuschelt, weshalb ihn der gefährliche Fuchs gar nicht als Fledermaus erkennt. Und beim Fliegen und Sich-den-Bauch-Vollschlagen gibt es sowieso keinen Unterschied zwischen richtig herum und verkehrt herum. Das Bilderbuch über ein für Kinder ständig aktuelles Thema (und immer wieder von Bilderbuchmachern aufgegriffen) überzeugt durch die witzige Umsetzung und den falschen Blickwinkel (verkehrt herum): Die BetrachterInnen sehen nämlich Bäume, Häuser oder Telefonstangen aus der Sicht der hängenden Feldermäuse, und der Erdboden ist am oberen Bildrand zu erahnen. Und das soll ja normal sein (?) ein wunderbarer wertefreier Einstieg in die Frage, was “normal” ist. Wie beruhigend ist es doch, das Buch zwischendurch umzudrehen und sich in Fledolins Sichtweise zu erholen – der Unnormalen notabene! Und dass sich Fledolin trotz seiner Andersartigkeit immer integriert fühlt, ist ein weiterer Pluspunkt, ebenso wie der Bildwitz in Figuren, Gestik, und Bilddetails oder der kurze und sorgfältig verdichtete Text. Dieses Buch ist für jede Familie eine Bereicherung und im Unterricht auf jeden Fall. Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien, Beatrix Ochsenbein, 2014