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Wolfsbrot
Kunstanstifter, 2016
Noch vor Anbruch der Morgendämmerung muss er sich auf den weiten Weg in die Schule machen. Es ist ein bitterkalter Nachkriegswinter, und der Wald liegt dunkel und bedrohlich vor ihm. Wie gut, dass ihm seine Mutter, zum Trost und trotz aller Entbehrungen, eine köstliche Wegzehrung eingepackt hat.

Unterwegs trifft er auf zwei unheimliche Gestalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, in ihrer Versehrtheit einander jedoch ähneln. Was führen sie im Schilde? Kann er ihnen entkommen? Fasziniert und verängstigt zugleich, tut er instinktiv genau das Richtige, um seine Haut zu retten. Mehr noch, er handelt zutiefst menschlich und wächst dabei über sich selbst hinaus.

Mit einem feinen Gespür für kindliche Gefühlswelten zeigen Ulrike Möltgen und Kilian Leypold, wie Phantasie und Realität ineinanderfließen, wenn es darum geht, den eigenen Ängsten zu begegnen. ...
 



Kraehen gegen Ratten. Der Bandenkrieg von Murz und Matze
Hanser Verlag, 2014
Eine Straße voller Gegensätze. Zwei verfeindete Banden. Ein Stein, der Frieden stiftet.

Sie wohnen im gleichen Viertel, aber sie trennen Welten. Die Krähen- und die Rattenbande sind verfeindet. Die Krähen, das sind der verträumte Murz, der willensstarke Flac, seine kleine Schwester Kralle und der rabenschwarze Teer. Sie wohnen in der Mettenstraße in München, in noblen Eigentumswohnungen. Gegenüber, in Sozialwohnungsbauten, leben die Ratten: Güncal, der Türke, die schöne Roya, der wortkarge Hunne und ihr Anführer Matze mit dem Vermessungstick. Im nahe gelegenen Park tragen sie ihre Kämpfe aus. Bis der Streit um einen Stein die Vorherrschaft endgültig klären soll. Ein spannender Bandenkrieg und ein mitreißendes Abenteuer um Freundschaft, Mut und Menschlichkeit. ...
 



Bulle und Pelle. Eine Geschichte über den Tod
Das zweite Buch von Kilian Leypold für Kinder ab 6 Jahren "Bulle und Pelle. Eine Geschichte über den Tod." erschien im Juli 2011 im Gabriel Verlag.
Egal, wie sehr Bulle sein Kaninchen Pelle hinter den Ohren krault oder am Bauch kitzelt, es rührt sich nicht – Pelle ist tot! Wenn Pelle nicht mehr hier ist, dann muss er woanders sein, denkt Bulle und macht sich auf die Suche nach ihm. Doch Bulle kann sein Kaninchen weder im Brotkorb, in den Büschen noch im Zahnputzbecher finden. Selbst die Knackoma, die mehr weiß als jeder andere, oder der Metzger, der sich so gut mit toten Tieren auskennt, weiß eine Antwort. Der Fremde, den Bulle an einer Straßenbahnhaltestelle kennenlernt, gibt Bulle den entscheidenden Tipp. Und vielleicht, überlegt Bulle "ist es mit Pelle ja wie mit Gott: Er ist überall und nirgends."...
 



Der Tiger unter der Stadt
Kilian Leypolds erster Roman erscheint im August 2010 im Aufbau Verlag. "Der Tiger unter der Stadt" ist die Geschichte zweier Elfjähriger, die sich auf Schatzsuche in die Kanalisation schleichen. Was ihnen in den unheimlichen und stinkenden unterirdischen Kanälen dann ins Netz geht ist ein Schatz ganz besonderer Art: Ein echter, lebendiger, riesiger sibirischer Tiger. Damit nicht genug: Der Tiger kann sprechen. Und damit wiederum nicht genug: Der Tiger behauptet steif und fest, kein Tiger zu sein, sondern Frau Ohm, eine alte Frau aus der Nachbarschaft. Nase und Lippe, so die Spitznamen der beiden Helden, beschließen nach der ersten Schrecksekunde: Sie müssen den Tiger aus der Kanalisation retten, sie müssen ihm Futter besorgen (oder: Essen, darauf besteht Frau Ohm) und sie müssen heraus finden, wie Frau Ohm in den Tigerkörper gelangen konnte. Das, was sie darüber erfahren, übersteigt dann schließlich selbst die kühnsten Lösungsideen......