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33 Bogen und ein Teehaus
Peter Hammer Verlag, 2016
Die kleine Mehrnousch erlebt eine privilegierte Kindheit in der schönen Stadt Isfahan im Iran der 70er Jahre. Die Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs - nicht ahnend, dass der neue Machthaber Ayatollah Chomeini in kürzester Zeit eine Willkürherrschaft errichten und sie aller Freiheit berauben wird. Als ihr 14jähriger Bruder Mehrdad in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Mit poetischer Kraft erzählt Mehrnousch Zaeri-Esfahani ihre Geschichte vom fünften bis zum elften Lebensjahr. Sie erzählt von der Schönheit der Stadt Isfahan, von den Qualen der Diktatur, von traurigen, aber manchmal auch heiteren Erlebnissen. Vom Gefühl der Sprach- und Heimatlosigkeit und von der Freude des Ankommens ...
 



Das Mondmädchen
Ute Fuchs Verlag 2015
Die elfjährige Mahtab muss mit ihrer Familie aus dem Reich der Blutroten fliehen, einer Tyrannin, die Jungenherzen isst. Auf der Flucht gibt es keine Zeit für Trauer. Mahtabs Mutter droht, daran zu zerbrechen. Ihr Vater kämpft ums Überleben. So wird für Mahtab der Verlust der Heimat zugleich zum Verlust der eigenen Eltern. Um der erbarmungslosen Realität zu entkommen, träumt sie sich in ein Land namens Athabasca, wo sie die Fee mit den blauen Haaren aus Pinocchio trifft und Tiere zu ihren Begleitern werden.
Eine moderne Roadstory, die einfühlsam auch jungen Lesern ermöglicht, hautnah mitzuerleben, wie es ist, die Heimat zu verlassen und sich auf eine gefährliche Flucht ohne Gewissheit zu begeben. Jeder realen Sequenz folgt eine Traumsequenz, die in eine Welt entführt, wo es Trost und Hoffnung gibt, bis sich Realtiät und Traum vermischen und etwas Unglaubliches passiert. ...