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Neurosen am Valentinstag
Rowohlt Verlag, 2004

Die Sängerin der Pop-Gruppe "Stereo Total" mit deutschem Wortschatz und burgundischem Ursprung hat die Gabe, die richtigen Dinge schräg auszusprechen, und erzeugt dadurch Charme (französisch). (...) Wenn sie aus ihrem (dritten) Buch vor vollem Hause liest, jubeln hoffnungsfrohe Abiturienten und deprimierte Erstsemester, Aber auch für kluge Frauen über 40 erbauend.
Konrad Heidkamp, Die ZEIT, 15.4.2004

„Neurosen zum Valentinstag“ ist mehr als eine schnöde Sammlung von Kurzgeschichten. Die Autorin (...) erweist sich als begnadete Erzählerin mit geradezu unverwüstlicher Lebenswut. Spielerisch sprengt sie die Grenzen der Genres, vom Film Noir, klassischer und Popliteratur bis hin zu Slapstick reicht ihr Repertoire. (...) Cactus´ Heldinnen sind weder sonderlich klug noch außergewöhnlich schön. Aber immer verblüffend konsequent und wunderbar selbstironisch.
Die Welt

Cactus hält sich in diesem Erzählband nicht an ihren durchgeknallten Witz-Ton von früher, sondern wirkt ernsthafter und experimentiert mit verschiedenen Stilen.
Intro

Sie schreibt mit einer fröhlichen Pop-Attitüde, ernstere Fragen kommen eher beiläufig auf den Tisch, gut verpackt in lustige, melancholische oder boshafte Wortkaskaden. Wenn Cactus richtig loslegt, etwa mit einer eineinhalbseitigen Schimpftirade einer verlassenen Geliebten, ist klar, dass sie nicht nur singen und häkeln kann, sondern auch wunderbar erzählen.
Berliner Zeitung

Geschmeidig-süß sind auch die Texte, die ihre Sperrigkeit erst beim dritten Hören offenbaren.
Neon

Die Geschichten, die Françoise Cactus in ihrem leichten Plauderton erzählt, bewegen sich (...) auf der Grenze zwischen den Genres, tänzeln dort leise auf und ab und sind außerdem noch (...) raffiniert konstruiert.
taz Berlin

 
Zitterparties
Rowohlt Verlag, 2001

Über das vorliegende Buch nicht mehr als: hingehen, aufschlagen, lesen. Ein literarischer Rap.
Buchkultur

Das Publikum grölt. Die Autorin grinst schüchtern. Dabei ist die Wahlberlinerin längst Kult: Françoise Cactus, genannt Kaktus oder kurz: FC. Wenn die Sängerin und Schlagzeugerin der Trash-Band "Stereo Total" ihr zweites "Buch für junge Mädchen" (O-Ton FC) promotet, bleibt trotz Rauchschwaden kein Auge trocken.
1000 und 1 Buch

Was Cactus ihren jungen Lesern zumutet, ist näher am prallen Leben als an dessen Schonwaschgang. Da wird gekifft und gekokst, werden Sexphantasien nicht in bemühte Metaphern gekleidet.
taz Hamburg


ABENTEUER EINER PROVINZBLUME
Rowohlt Verlag, 1999

Voll von "hysterischem Glamour" und blinkender Poesie. Ein neuer Ton, so verspielt wie originell, den Françoise Cactus da anstimmt.
Die ZEIT

Alles ist Inszenierung, alles Gegenwart, das Leben ist ein einziges Popkunst-Experiment. Ausgefallener geht es nicht.
Bulletin Jugend und Literatur

Mit entlarvendem, zugleich liebevollem Blick für das Bizarre und Skurrile des deutschen Alltags und der Germanen-Mentalität folgt die Autorin dem Teenager, der sich nach Schelmenart treiben lässt.
Frankfurter Rundschau